ARTIKEL: Von Hand zu Haut
Katja Rimpler und Jörg Stolzenberger
"In praktisch allen Bereichen der Medizin und Pflege wurde zunehmend ein altes Werkzeug „aus der Hand“ gegeben: die Berührung. Menschlicher Kontakt von Hand zu Haut. Das Erfühlen, Ertasten und Beurteilen mittels der manuellen Sensorik. Was medizinische Apparate nicht leisten oder ersetzen können, ist der emotionale Kontakt. So ist es mit etwas Erfahrung ein Leichtes, den emotionalen Zustand eines Patienten durch schlichtes Auflegen der Hände zu ertasten und zu beurteilen. Die Art und die Frequenz des Atems geben einen ersten Hinweis auf Entspannung oder Anspannung und damit auf gehaltene Emotionen wie Angst oder Schmerz. (...)
In einem ersten Impuls wird man ein verletztes Kind, das weint, oder ein ängstliches Kind mit einem ungeklärten Bauchschmerz normalerweise in den Arm nehmen und versuchen, es über die Art der Berührung zu trösten und zu beruhigen..."
Download: Artikel "Von Hand zu Haut", Deutsche Hebammenzeitschrift 3/2007
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